Dichtheitsprüfung in NRW nach § 61 a Landeswassergesetz

Dichtheitsprüfung, Kanal-Check oder auch in den Medien als „Kanal-TÜV“ bezeichnet – vom Grundstückseigentümer soll unter diesen Bezeichnungen die Überprüfung der Abwasserleitungen verlangt werden. Zusätzlich zu den verschiedenen Begriffen stiften Parteipolitik und neue Gesetzesvorlagen in NRW Verwirrung.

Die aktuellen Fakten: in Deutschland ist es für alle Hauseigentümer durch ein Bundesgesetz vorgeschrieben, dass die Abwasserkanäle dicht sein müssen. Daran wird sich auch in NRW nichts ändern. Welche Fristen in NRW zur Pflicht für die Grundstücksbesitzer werden sollen, entscheiden nach aktuellem Stand die Kommunen selber. Weiter in der aktuellen Diskussion:

  • Bagatellschäden müssen nicht mehr repariert werden.
  • Die TV-Inspektion der Abwasserleitungen soll zum Nachweis der Dichtheit ausreichen.

In der Umweltdiskussion wird dabei vergessen, dass der Hauptgrund für eine regelmäßige Inspektion der Abwasserleitungen (empfohlen wird ein Intervall von 10 Jahren) das Vermeiden von massiven Schäden an der Immobilie selbst ist. Zu spät erkannte Undichtigkeiten können zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung oder Unterspülungen führen.

Eine gute Investition für die  Sicherheit und den Werterhalt Ihrer Immobilie ist deshalb der Kanal-Check mittels TV-Untersuchung. Die Dichtheitsbescheinigung erhalten Sie dabei von uns als zugelassenem Fachbetrieb nach Durchführung der Dichtheitsprüfung Ihrer Abwasserleitungen ausgehändigt.

Hinweis: Neu errichtete und wesentlich geänderte private Abwassersysteme müssen in NRW ab sofort durch Sachkundige auf Dichtheit geprüft werden.

Die Firma Laudon ist als Fachbetrieb zur Durchführung der Dichtheitsprüfung Ihrer Abwasseranlage in NRW zugelassen. Auf den folgenden Seiten geben wir nähere Informationen zu dem Landeswassergesetz, beantworten häufig gestellte Fragen, erklären den Ablauf der Dichtheitsprüfung und bieten Ihnen als renommierte Firma unsere Dienstleistung an.

Eine kostenlose Erstberatung erhalten Sie gebührenfrei unter 0800-6070 331.

Dichtheitsprüfung NRW mit Laudon – Kanal Check zum fairen Preis

Mit der Aktion Kanal Check bietet die Firma Laudon Ihnen eine günstige Möglichkeit an, die Dichtheit Ihrer Abwasserleitungen zu überprüfen. Neben dem Prüfprotokoll und dem Nachweis der Dichtheit Ihres Abwasserkanals bekommen Sie die Aufzeichnung der Kamerafahrt von der TV-Inspektion Ihres Abwasserkanals auf CD, bzw. DVD. Der Nachweis dient der Vorlage bei der Gemeinde und ist ebenfalls wichtig für Ihre Versicherungsunterlagen. Weitere Informationen zum genauen Ablauf des Kanalchecks erhalten Sie auch unter Kanal Check auf dieser Website.

Unsere speziell ausgebildeten Mitarbeiter führen die sachkundige Dichtheitsprüfung Ihrer Abwasseranlage kompetent und effektiv durch. Dazu nutzen wir ausschließlich die in NRW vorgeschriebenen Gerätschaften, die bei uns stets auf dem neuesten Stand der Technik sind.

In der Regel dauert die Dichtheitsprüfung nur ca. 3 Stunden!

Bei dieser Einschätzung gehen wir von einer ungefähren Größe der Grundleitung von bis zu 10 Metern aus. Wenn das Kanalsystem nicht stark verzweigt ist und die Revisionsöffnungen leicht zugänglich sind, ist die Dichtigkeitsprüfung Ihrer Abwasserleitungen also eine unkomplizierte, kostengünstige Routine-Maßnahme. Regenwasserleitungen sind von der Regelung in § 61 a LWG meistens ausgenommen.

Warum soll eine Dichtheitsprüfung nach § 61a Landeswassergesetz in NRW überhaupt durchgeführt werden?

Sind Abwasserrohre oder der Abwasserkanal undicht, tritt Schmutzwasser aus und verunreinigt den Boden und das Grundwasser. Andererseits kann auch Grundwasser in die Leitungen eindringen (so genanntes Fremdwasser). Dieses Fremdwasser gelangt in die Kläranlagen und wird dort „mitgereinigt“. Ein kostenintensiver, unnötiger Aufwand, welcher die Haushalte von Städten und Gemeinden belastet. Umweltschutzgedanke und Kostenersparnis geben sich hier die Hand. Die Dichtheitsprüfung und Sanierung der privaten Abwasserleitungen, die in NRW eine Gesamtlänge von geschätzten 200.000 km ausmachen, bilden einen wesentlichen Teil dieses Systems.

Während Städte und Gemeinden die öffentlichen Abwasserkanäle schon seit Jahren sanieren, wurde der private Grundstückseigentümer bisher noch nicht gefordert. Ohne die Sanierung der privaten Abwasseranlagen bleiben die Bemühungen jedoch Stückwerk. Auf Freiwilligkeit lässt sich erfahrungsgemäß schwer bauen – so wurde die Pflicht zur Dichtheitsprüfung in den § 61a des Landeswassergesetzes NRW aufgenommen. Um zu vermeiden, dass Bescheinigungen ohne ernsthafte Prüfung ausgestellt werden, sind zudem nur sachkundige Unternehmen zur Dichtheitsprüfung zugelassen.

Zur näheren Information finden Sie hier den Gesetzestext…

§61a des Landeswassergesetzes (§61a LWG)

1) Private Abwasseranlagen sind so anzuordnen, herzustellen und instand zu halten, dass sie betriebssicher sind und Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen können. Abwasserleitungen müssen geschlossen, dicht und, soweit erforderlich zum Reinigen eingerichtet sein. Niederschlagswasser kann in offenen Gerinnen abgeleitet werden. Im Übrigen gilt § 57 entsprechend.

(2) Die Gemeinde ist berechtigt, die Errichtung und den Betrieb von Inspektionsöffnungen oder Einsteigeschächten mit Zugang für Personal auf privaten Grundstücken satzungsrechtlich vorzuschreiben.

(3) Der Eigentümer eines Grundstücks hat im Erdreich oder unzugänglich verlegte Abwasserleitungen zum Sammeln oder Fortleiten von Schmutzwasser oder mit diesem vermischten Niederschlagswasser seines Grundstücks nach der Errichtung von Sachkundigen auf Dichtheit prüfen zu lassen. Eigentümer anderer Grundstücke, in denen diese Leitungen verlaufen, haben die Prüfung der Dichtigkeit und damit einhergehende Maßnahmen zu dulden. Ausgenommen sind Abwasserleitungen zur getrennten Beseitigung von Niederschlagswasser und Leitungen, die in dichten Schutzrohren so verlegt sind, dass austretendes Abwasser aufgefangen und erkannt wird. Über das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eine Bescheinigung zu fertigen. Die Bescheinigung hat der nach Satz 1 Pflichtige aufzubewahren und der Gemeinde auf Verlangen vorzulegen. Die Dichtheitsprüfung ist in Abständen von höchstens zwanzig Jahren zu wiederholen.

(4) Bei bestehenden Abwasserleitungen muss die erste Dichtheitsprüfung gemäß Absatz 3 bei einer Änderung, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt werden.

(5) Die Gemeinde soll durch Satzung abweichende Zeiträume für die erstmalige Prüfung nach Absatz 4 Satz 1 festlegen,
1. wenn Sanierungsmaßnahmen an öffentlichen Abwasseranlagen in dem Abwasserbeseitigungskonzept nach § 53 Abs. 1a oder in einem gesonderten Kanalsanierungs- oder Fremdwassersanierungskonzept festgelegt sind oder 2. wenn die Gemeinde für abgegrenzte Teile ihres Gebietes die Kanalisation im Rahmen der Selbstüberwachungsverpflichtung nach § 61 überprüft.
2. Die Gemeinde muss für bestehende Abwasserleitungen durch Satzung kürzere Zeiträume für die erstmalige Prüfung nach Absatz 4 Satz 1 festlegen, wenn sich diese auf einem Grundstück in einem Wasserschutzgebiet befinden und
1. zur Fortleitung industriellen oder gewerblichen Abwassers dienen und vor dem 1. Januar 1990 errichtet wurden oder
2. zur Fortleitung häuslichen Abwassers dienen und vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden.
Im Falle des Satzes 2 sind bei Festlegung des Zeitraumes die Schutzziele der Wasserschutzgebietsverordnung zu berücksichtigen. Die Gemeinde ist verpflichtet, die Grundstückseigentümer über die Durchführung der Dichtheitsprüfung zu unterrichten und zu beraten .

(6) Die oberste Wasserbehörde ist ermächtigt, die Anforderungen an die Sachkunde durch Verwaltungsvorschrift festzulegen. Die Gemeinde kann bis zum Erlass der Verwaltungsvorschrift durch Satzung Anforderungen an die Sachkunde festlegen.

(7) Die Absätze 3 bis 5 gelten nicht für Abwasserleitungen, die aufgrund des § 61 Selbstüberwachungspflichten unterliegen

Wie sieht ein Zertifikat zur Bescheinigung der Dichtheit aus?

Kanalservice PrüfprotokollSämtliche technische Daten werden ermittelt und in einem Prüfbericht dokumentiert. Als zertifiziertes Unternehmen darf LAUDON Ihnen diese Prüfbescheinigung ausstellen. Durch unsere Unterschrift bescheinigen wir Ihnen damit die Dichtheit der Abwasseranlage auf Ihrem Grundstück.

Kann bzw. muss ich für die Dichtheitsprüfung selber etwas vorbereiten?

Ja, die Zugänglichkeit zu den Revisions-, bzw. Kontrollöffnungen müssen frei geräumt oder hergestellt werden. Die Öffnungen für eine Untersuchung müssen nach den Regeln der Technik mindestens einen Durchmesser von DN100 (100 mm) betragen.

Sind keine Revisionsöffnungen vorhanden, können von uns solche Zugänge gegen Aufpreis angelegt werden. Dies erleichtert auch zukünftige Arbeiten und Prüfungen rund um Ihre Abwasseranlage. Auf Empfehlung des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, NRW prüfen wir auch gerne den Schutz gegen Rückstau. Das verhindert, dass Ihr Keller nach einem Starkregen oder bei verstopftem Kanal unter Wasser steht.

Tipp: Wenden Sie sich auch an Ihren Versicherungsberater! Ihre Haus- und Gebäude-Versicherung übernimmt eventuell einen Teil der Kosten!

Weitere Produkte und Dienstleistungen der Firma Laudon rund um die Tankreinigung, den Tankschutz und den Tankbau finden Sie auch unter www.laudon.de.

Siegel

Dichtheitsprüfung nach § 61 a LWG NRW– mit Laudon in NRW, Hessen und RP

Dichtheitsprüfung, Kanal-Check oder auch in den Medien als „Kanal-TÜV“ bezeichnet – vom Grundstückseigentümer soll unter diesen Bezeichnungen die Überprüfung der Abwasserleitungen verlangt werden. Zusätzlich zu den verschiedenen Begriffen stiften Parteipolitik und neue Gesetzesvorlagen in NRW Verwirrung.

Die aktuellen Fakten: in Deutschland ist es für alle Hauseigentümer durch ein Bundesgesetz vorgeschrieben, dass die Abwasserkanäle dicht sein müssen. Daran wird sich auch in NRW nichts ändern. Welche Fristen in NRW zur Pflicht für die Grundstücksbesitzer werden sollen, entscheiden nach aktuellem Stand die Kommunen selber. Weiter in der aktuellen Diskussion:

  • Bagatellschäden müssen nicht mehr repariert werden.

  • Die TV-Inspektion der Abwasserleitungen soll zum Nachweis der Dichtheit ausreichen

In der Umweltdiskussion wird dabei vergessen, dass der Hauptgrund für eine regelmäßige Inspektion der Abwasserleitungen (empfohlen wird ein Intervall von 10 Jahren) das Vermeiden von massiven Schäden an der Immobilie selbst ist. Zu spät erkannte Undichtigkeiten können zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung oder Unterspülungen führen.

Eine gute Investition für die Sicherheit und den Werterhalt Ihrer Immobilie ist deshalb der Kanal-Check mittels TV-Untersuchung. Die Dichtheitsbescheinigung erhalten Sie dabei von uns als zugelassenem Fachbetrieb nach Durchführung der Dichtheitsprüfung Ihrer Abwasserleitungen ausgehändigt.

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